Auftakt (Signale 1984-S)

Der IFA F9 aus Eisenacher Produktion war auch bereits ausgezeichnetes „Sportgerät" von DDR-Clubfahrern

...und Sportprogramm mit den ersten AWE-Fronttriebwerktypen

Nach Gründung der DDR im Jahre 1949 übergab die Sowjetunion das Automobilwerk Eisenach am 5. Juni 1952 in Volkseigentum. In den Händen der Werktätigen unter Führung der Arbeiterklasse

und ihrer Partei erfolgte fortan die weitere sozialistische Entwicklung des Betriebes und seiner Produktion innerhalb des IFA-Industrieverbandes Fahrzeugbau der DDR.

 

Bei den internationalen Rallyes, unter vielfältigen und schweren Wettbewerbs-bedingungen gegen namhafte Konkurrenzabrikate, bewiesen die Automobile WARTBURG 311 vorzügliche Gebrauchseigenschaften, und die erstklassigen Resultate unterstützten wirksam den WARTBURG-Absatz im Export.Für die DDR-Kraftfahrzeugindustrie brachte das inzwischen weitgehend rekonstruierte und neu geschaffene Produktionspotential des VEB Automobilwerk Eisenach wertvollen Zuwachs an Kapazität und Effektivität, der zugleich wichtige Voraussetzungen bot zur eingeleiteten Umstrukturierung und verstärkten Produktion zeitgerechter Fahrzeugmodelle mit verbesserten Gebrauchseigenschaften. So übernahm der VEB Automobilwerk Eisenach 1953 die Produktion des zuvor in Zwickau mit noch verhältnismäßig geringen Stückzahlen gefertigten IFA F9, einem Frontantriebwagen mit 28 PS leistendem 900-cm³-Dreizylinder-Zweitaktmotor.

 

Bei den internationalen Rallyes, unter vielfältigen und schweren Wettbewerbs-bedingungen gegen namhafte Konkurrenzabrikate, bewiesen die Automobile WARTBURG 311 vorzügliche Gebrauchseigenschaften, und die erstklassigen Resultate unterstützten wirksam den WARTBURG-Absatz im Export.Mit Anlauf dieser technisch vollkom-men neuen PKW-Konzeption im Eisenacher Automobilbau orientierte das Werk sofort auf automobilsportliche Darstellung von Konstruktionsverhalten, Kenngrößen und Fertigungsqualität der serienmäßig produzierten Wagen in entsprechenden Wettbewerben. Gleichzeitig wurden Auswertungen derartigen Einsatzes im Hinblick auf technische Weiterentwicklung des Industrieerzeugnisses in Betracht gezogen.

 

Bei den internationalen Rallyes, unter vielfältigen und schweren Wettbewerbs-bedingungen gegen namhafte Konkurrenzabrikate, bewiesen die Automobile WARTBURG 311 vorzügliche Gebrauchseigenschaften, und die erstklassigen Resultate unterstützten wirksam den WARTBURG-Absatz im Export.Diese seither konsequent durchgeführte Automobilsport-Auffassung des Werkes äußerte sich, zwar noch improvisiert, erstmals am 21. März 1954, als Mitarbeiter des damaligen AWE-Rennkollektivs mit drei werkseigenen Serienwagen des Typs IFA F9 zur „Fahrt durch die Dresdener Heide" starteten. Bald darauf wurde unabhängig vom noch bestehenden AWE-Rennkollektiv eine Serienwagen-Sportgruppe gebildet, und mit erfolgreicher Teilnahme an vier weiteren Veranstaltungen vollzog der VEB Automobilwerk Eisenach 1954 seinen eindrucksvollen Einstieg in den internationalen Rallyesport.

 

Bei den internationalen Rallyes, unter vielfältigen und schweren Wettbewerbs-bedingungen gegen namhafte Konkurrenzabrikate, bewiesen die Automobile WARTBURG 311 vorzügliche Gebrauchseigenschaften, und die erstklassigen Resultate unterstützten wirksam den WARTBURG-Absatz im Export.Bereits 1955 war hoher Wirkungsgrad in den bewußt hergestellten Wechselbeziehungen zwischen Eisenacher Serienwagenentwicklung und werksseitigem Rallyesporteinsatz zu bemerken.

Der VEB Automobilwerk Eisenach hatte kurzfristig den übernommenen Typ IFA F9 erheblich verbessert. Dabei unterstrich insbesondere die Leistungssteigerung des Motors auf 34 PS, daß die in Eisenach bisher fremde Zweitakter-Problematik sofort voll beherrscht wurde. Überzeugende Beweise dafür lieferte die Werkswagenbeteiligung an internationalen Wettbewerben, darunter z. B. auch an der schwedischen Rallye Mitternachtssonne.

 

Bei den internationalen Rallyes, unter vielfältigen und schweren Wettbewerbs-bedingungen gegen namhafte Konkurrenzabrikate, bewiesen die Automobile WARTBURG 311 vorzügliche Gebrauchseigenschaften, und die erstklassigen Resultate unterstützten wirksam den WARTBURG-Absatz im Export.Ebenfalls 1955 schon konnte die Funktion des Eisenacher Rallyeeinsatzes als Faktor bei der Fahrzeug-Weiterentwicklung festgestellt werden. Im Rahmen abschließender Versuchserprobung des neuen 37-PS-Frontantriebtyps Baumuster 311 starteten sechs Wagen aus der Nullserie zur I. Rallye Wartburg und absolvierten diesen Fahrzeugtest vor Anlauf der Serienproduktion mit hervorragendem Ergebnis. Klassensieg, Mannschaftssieg und sechs Goldmedaillen bestätigten die technische Reife des neuen Modells.

 

Die weiteren Wettbewerbsteilnahmen mit dem WARTBURG 311, so die Typenbezeichnung ab 1956, brachten fortgesetzt die Grundprinzipien der AWE-Rallyesportaktivität zum Ausdruck. Ständig erzielte Erfolge verstärkten das internationale Ansehen und die Popularität der neuen Eisenacher Frontantriebwagen, und deren Weiterentwicklungen kamen zu beträchtlichem Anteil mit auf das Konto des Werkswageneinsatzes durch die Sportabteilung des Betriebes.

 

 


Eine Übersicht auf die WARTBURG-Entwicklung und die seit 1954 im Werkswagen-Sporteinsatz erzielten Ergebnisse vermittelt die nächste Doppelseite.


 

Titelbild: Der IFA F9 aus Eisenacher Produktion war auch bereits ausgezeichnetes „Sportgerät" von DDR-Clubfahrern

Bilder 1-5: Bei den internationalen Rallyes, unter vielfältigen und schweren Wettbewerbs-bedingungen gegen namhafte Konkurrenzabrikate, bewiesen die Automobile WARTBURG 311 vorzügliche Gebrauchseigenschaften, und die erstklassigen Resultate unterstützten wirksam den WARTBURG-Absatz im Export.